Gedächtniskirche . Rosow

Umbau und Sanierung

Die Feldsteinkirche in Rosow wird erstmalig 1243 als Bestandteil des Zisterzienserklosters Stettin erwähnt. Kurz vor Kriegsende 1945 brannte die Kirche aus. Als Folge musste der ehemals höchste Kirchturm der Region bis auf den Stumpf abgetragen werden. In den 1950er Jahre wurde das Kirchenschiff wieder hergestellt. Auf Initiative eines Förderkreises begannen 2005 die Bauarbeiten an der Kirche. Der mittelalterliche Grundriss, das Feldstein-Mauerwerk und die barocke Fenster- und Türengestaltung blieben erhalten. Der Turm wurde als Stahl-Skelett wieder aufgebaut. Auf dem Kirchendach ist eine Solaranlage installiert. Heute ist die Kirche eine „Deutsch-Polnische Gedenkstätte für Flucht, Vertreibung und Neuanfang“.

Standort

Dorfstraße
16307 Mescherin OT Rosow
www.rosow.de

Architekt

Architekt:
Hansen – Köhler Architekten + Ingenieure, Ahrensburg
Fertigstellung: 2007
Baukosten: 775.000 Euro