Seen, Kanäle und Landmarke. Lausitzer Seenland

Renaturierung und Neubauten

Im ehemaligen Braunkohlegebiet der Lausitz werden stillgelegte Tagebaue geflutet. Bis 2018 soll so die größte künstliche Seenlandschaft Europas entstehen. Zehn Seen werden durch künstliche Wasserstraßen verbunden. So führt der Koschener Kanal vom Senftenberger zum Geierswalder See. Von diesem besteht durch den Sornoer Kanal eine Verbindung zum Sedlitzer See. An der Mündung steht seit 2008 eine Landmarke mit dreieckigem Grundriss. Der Aussichtsturm zeigt sich zur Seeseite als große Stele und zur Landseite als Treppenlauf. Durch die Witterung bekommt der Stahlbau eine rot-braune Färbung. Der sogenannte „Rostige Nagel“ erhielt 2009 den Förderpreis der Bayrischen Landeshauptstadt München.

Standort

ausgewähltes Projekt:
Landmarke am Sornoer Kanal

Architekt

Architekt: Architektur und Landschaft,
Stefan Giers und Susanne Gabriel, München
Fertigstellung: 2008
Baukosten: 1 Million Euro